Buchloer Zeitung weist Leserbrief zurück

Veröffentlicht am 13.03.2020 in Ortsverein

Nachdem die Buchloer Zeitung am 10.03. den Nachbericht über unseren Diskussionsabend stark gekürzt und sprachlich verstümmelt abgedruckt hatte, verweigerte sie der SPD eine Antwort auf den Leserbrief von Herrn Dr. Herzog vom 12.03. Das ist zwar unschön, aber dann veröffentlichen wir die Antwort einfach hier:

Im Leserbrief "Neue Möglichkeiten eröffnen" wehrt sich Herr Dr. Herzog gegen den Vorwurf, dass die Verlegung der Staatsstraße von der Ortsdurchfahrt Buchloe auf die Tangenten "reine Symbolpolitik" sei. Folgende Gründe sprechen jedoch dafür, dass der Vorwurf zutrifft:
Erstens schreibt Herr Dr. Herzog selbst, dass die Verlegung kein konkretes Ziel verfolge, sondern nur neue Möglichkeiten zur Gestaltung der Ortsdurchfahrt eröffnen soll. Das wird den Freistaat Bayern, dem die Staatsstraße gehört, nicht davon überzeugen, den sehr viel teureren Unterhalt für die Tangenten zu bezahlen.
Zweitens wirbt Herrn Dr. Herzogs Gruppierung dafür, dass die Verlegung eine Verkehrsentlastung für die Bahnhofsstraße bringe. Das ist falsch, solange in der Ortsdurchfahrt keine drastische Verkehrsberuhigung stattfindet (die zum Wohle des Einzelhandels niemand will).
Drittens veranstaltet Herrn Dr. Herzogs Gruppierung ein Bürgerbegehren, um die Verlegung der Staatsstraße zu erwirken. Das ist unsinnig, weil Staatsstraßen keine kommunale Angelegenheit sind, die man per Bürgerbegehren regeln kann, sondern Eigentum des Freistaats Bayern.

Viertens ist die Idee, Parkplätze in der Bahnhofsstraße für einen sicheren Radweg aufzugeben, auch schon durchführbar, solange dort noch die Staatsstraße verläuft. Sie erfordert nur mehr Verhandlungsbereitschaft.
Statt von "reiner Symbolpolitik" könnte man auch vom "Wahlkampfgag" reden. So oder so - der Vorwurf stimmt.

 
 

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